Somnoendoskopie
Das Schnarchen (und auch die Schlaf-Apnoe-Erkrankung) ist ein Geschehen mit mehreren möglichen Ursachen. Aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen kennt man drei wesentliche Problemzonen, die sich beim Schnarchen negativ auswirken können.
- Der Bereich des Nasenrachens mit dem Zäpfchen und den Gaumenbögen
- Der Bereich des Zungengrundes, dort wo die Zungenwurzel in den Kehlrachen übergeht
- Der Bereich des Kehlkopfes mit Kehldeckel und Taschenbändern
Das Schnarchen (und auch die Schlaf-Apnoe-Erkrankung) kann in jeder dieser Problemzonen einzeln ausgelöst werden. Es können aber auch mehrere Problemzonen betroffen sein und mehr oder weniger zusammen wirken.
Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Therapie in diesem Bereich besser anschlägt, je mehr die Beteilung der einzelnen Problemzonen bekannt ist und bei der Therapieplanung berücksichtigt wird.
Grundsätzlich ist die Erfolgsquote höher, wenn nur eine Problemzone betroffen ist. Das bedeutet, die Heilungswahrscheinlichkeit ist in etwa vorhersagbar, wenn man weiß, wie viel Problemzonen wie stark betroffen sind.
Es ist also sinnvoll und wichtig vor einer Therapieplanung die Problemzonen zu untersuchen und zu beurteilen. Dies wird in meiner Praxis durchgeführt.
In einem durch Medikamente ausgelösten Schlaf werden Ihre oberen Luftwege und deren Problemzonen mit einem flexiblen Endoskop untersucht und beurteilt. Hierbei werden Sie durch einen Anästhesie-Facharzt betreut. Nach der Untersuchung wachen Sie aus Ihrem Schlaf auf und können die Praxis eigenständig (mit Begleitung) verlassen.
Mit den so gewonnen Erkenntnissen kann eine spätere Therapie ausführlich und sinnvoll mit Ihnen besprochen werden.
